Paradoxien sind uns bewusst, seit wir träumen: Die sichtbare Welt im Hellen und die geistige Welt im Dunklen erscheinen während des Erlebens gleich real. Daraus folgten erste Vorstellungen einer jenseitigen Welt und spirituelle Praktiken.
Auch im modernen Leben vereinen wir Widersprüche, wie beispielsweise in der Produktgestaltung das Bedürfnis nach reiner Schönheit und den Willen zum Fortschritt: Ob Architektur, Kleidermode oder Autodesign – Funktion soll auch gut aussehen.
Und in den Wissenschaften beginnt nach einer Ära der Aufspaltungen nun eine Zeit neuer Verknüpfungen: Quantenphysik, Kosmologie und Chaostheorie, Anthropologie, Psychologie und Neurologie, Medizin, Meditation und Metaphysik etc. Man sucht nach Gemeinsamkeiten der verschiedenen Gebiete.
Bei der Forschung nach dem Einfachen im Komplexen fokussiert PARADOXON insbesondere auf wachsende Widersprüche im Sozialverhalten.